Sieben Fehler, die Sie bei LinkedIn unbedingt vermeiden sollten!

Mariana Theux ·

Fehler Nr. 1: Verwechseln Sie LinkedIn nicht mit Facebook

Bei Facebook sind Sie herzlich dazu eingeladen, Privates zu veröffentlichen – ja das erwartet man auch drüben bei Facebook. 

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Bei LinkedIn erwartet man Business-relevante Themen. Wenn es dazu eine Schnittmenge zu Ihrem Privatleben gibt – alles gut. Aber übertreiben Sie es bitte nicht.

Fehler Nr. 2: Salesy sein

Salesy meint, dass wenn Ihnen jemand direkt in der ersten oder gleich in der zweiten Nachricht schreibt: „Hätten Sie nicht Interesse, 15 Kilo in 15 Minuten abzunehmen. Klingt das nicht interessant?“

Ganz im Ernst? Das funktioniert vielleicht irgendwo in den USA, aber hier in der DACH Region ganz sicher nicht.

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Also seien Sie bitte nicht einer von diesen Personen, die man nicht gerne um sich herum hat.

Wenn Sie wollen, bauen Sie gerne erst einmal eine Beziehung zu Ihren Kunden oder zu Ihren Kontakten auf.

Aber kommen Sie nicht direkt so mit Vorschlaghammer um die Ecke. Passt nicht.

Fehler Nr.3: Jede Einladung akzeptieren

Machen auch ganz viele und zwar weil Sie in diese: “Oh, ich habe ganz viele Follower-Zahl” verliebt sind. Das ist völlig überflüssig. Sie brauchen keine 10 000 Kontakte und Sie brauchen auch keine 100 000 Kontakte. Streng genommen reichen sogar 100 oder 150 – wenn es die Richtigen sind.

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Prüfen Sie bei einer Einladung, ob es einen nachvollziehbaren beruflichen Bezug gibt. Ein gemeinsames Thema, ein persönlicher Kontakt oder eine passende Aufgabe kann ein guter Anlass sein. Wenn Sie keinen Bezug erkennen, müssen Sie die Einladung nicht annehmen.

Ich erkläre Ihnen auch gleich, warum.

Fehler Nr.4: Einladungen ohne persönliche Nachricht versenden

Ich lehne jede Einladung (und sie könnte auch von Bill Gates kommen) ab, die nicht eine persönliche Nachricht enthält. Ich finde es einfach unhöflich. Und Sie sollten höflich sein, wenn Sie bei LinkedIn unterwegs sind. Bei Facebook ist das etwas anderes (hatten wir auch schon bei Fehler Nr. 1).

Wenn Sie bei LinkedIn unterwegs sind, vernetzen Sie sich mit Personen, die Sie möglicherweise nicht kennen oder die Sie vielleicht nur von entfernt kennen.

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Wenn Sie eine persönliche Nachricht ergänzen können, nennen Sie kurz den Anlass Ihrer Einladung. Prüfen Sie dabei die Zeichenbegrenzung, die LinkedIn Ihnen im Eingabefeld anzeigt. Zum Beispiel: „Guten Tag Frau Nachname, Ihr Beitrag zur Kundenpflege hat mich angesprochen. Ich würde mich gerne mit Ihnen vernetzen.“

So kann Ihr Gegenüber einordnen, warum Sie sich vernetzen möchten.

Wie Sie am besten persönliche Nachrichten schreiben, welche wirklich gut funktionieren und damit Ihr Gegenüber Ihre Einladung auch annimmt (und zwar nicht nur Kollegen, die bei Ihnen unterwegs sind, sondern auch ein Geschäftsführer oder ein Vorstand oder ein CFO) – dazu wird ein weiterer Blogartikel folgen.

Fehler Nr.5: Kontakte öffentlich zeigen

Es gibt eine Einstellung bei LinkedIn, die muss man nur einmal auswählen, um seine Kontakte zu verbergen. Wenn der Wettbewerb einfach mal auf Ihre Kontakte klicken und sich da schön durchwühlen und sagen kann: “Oh, finde ich super. Kontaktiere ich auch gleich und vernetze mich auch gleich mit denen.”

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Erinnern Sie sich vielleicht damals an die Zeit, wo Sie so ein komisches Roll-Gedöns hatten, wo dann die ganzen Visitenkarten drauf getackert waren?? 

Das ist das, was ich meine! Und jetzt stellen Sie sich mal vor, dass Sie das Ihrem Wettbewerb geben… Nicht klug!

Fehler Nr. 6: Dinge, die Sie unbedingt machen sollten, statt dass Sie sie nicht machen sollten

Hinterlegen Sie bitte unbedingt Ihre Kontaktdaten. Ich weiß nicht, wie oft ich es erlebe, dass Sales Personen, also Marketingleute – also die, die wir eigentlich ansprechen wollen – und Einkäufer teilweise auch, eine Vor.Nachname@Web.de hinterlegen. Ich habe sogar Yahoo Adressen und AOL Adressen gefunden, weil man das Profil vor hunderten von Jahren angelegt hat.

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Machen Sie das nicht. Tun Sie Ihren Kunden einen Gefallen. Wenn Sie für Kunden und neue Kontakte erreichbar sein möchten, prüfen Sie Ihre Kontaktinformationen. Da steht Name, Nachname, Telefonnummer und auch die Webadresse und die E-Mail-Adresse.

Hinterlegen Sie dort Ihre aktuelle Koordinaten, damit ich oder der nächste Kunde, der Sie anrufen möchte, es leicht hat, Sie zu finden und Sie zu kontaktieren.

Seien Sie klug.

Fehler Nr. 7: Meckern

Es ist verblüffend, wie oft Personen persönlich werden. Ja, bei LinkedIn.

Und dann gibt es irgendeine Kommunikation. Meistens geht es da um politische Dinge oder Ansichten oder ähnliche Dinge, bei denen Sie sich sowieso lieber bei LinkedIn raushalten sollten. Das soll lieber die machen, die zu viel Zeit haben. Und dann fängt man an zu meckern.

Ich habe das gesehen: wenn sich zwei konkurrierende Unternehmen auf irgendeinem Feed begegnen und dann anfangen, sich irgendwie mit Dreck zu bewerfen.

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Das ist vollkommen unnötig.

Und außerdem kriegt das ja teilweise auch ihr Netzwerk noch mit – und das will keiner.

Also wenn Sie irgendwas lesen, von dem Sie sagen: was für ein Blödsinn! Dann scrollen Sie bitte einfach weiter.

Ihr ganzer Feed hat hunderte von tausenden von Beiträgen. Sich da aufzuregen oder irgendwie lange Zeit dafür zu investieren, irgendwie zu meckern – Das macht wenig Sinn.

Fazit

Sie haben nun gesehen, welche Fehler man bei LinkedIn begehen kann und warum Sie diese am besten vermeiden sollten.

Prüfen Sie beim nächsten Besuch auf LinkedIn zuerst Ihre Kontaktdaten und die Einstellungen Ihres Profils. Wählen Sie anschließend einen Tipp aus, den Sie in Ihrem Arbeitsalltag umsetzen möchten.

Egal, ob Sie als Solopreneur oder als Konzernmitarbeiter bei LinkedIn unterwegs sind: Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Umsetzung!


Kontaktieren Sie mich, wenn Sie einen Wunsch oder eine Frage haben; das geht direkt über meine Kontaktseite.